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UNTERSUCHUNG UND BEHANDLUNG VON KINDERN

Patientenkreis und Indikationen


• KISS-Syndrom

• Schreikinder

• Spuckkinder

• Koliken

• Schlafstörungen

• Haltungsasymmetrie und skoliotische Fehlhaltung

• Wahrnehmungsstörungen, Konzentrationsstörungen

• Kopfschmerzen

 

Untersuchung –und Behandlungsmethoden

•  Ganzheitliche Anamnese
•  Allgemeine orthopädische und orientierende neurologische Untersuchung
•  Manualmedizinische Untersuchung der Wirbelsäule und Gelenke
•  Osteopathische Untersuchung der inneren Organe, der Schädelknochen sowieKiefergelenke
•  Bei Bedarf radiologische Untersuchung (Röntgenuntersuchung)
•  Manualtherapeuthische und osteopathische Behandlung (einschließlich KISS-Kinder)
•  Wirbelsäulendiagnostik mit dem Gerät MediMaus
•  Prävention von Rezidiven der Wirbelblockaden

Wir arbeiten in enger Kooperation mit der radiologischen Abteilung der Kinderklinik in der Amsterdammer Strasse (Chefarzt Dr. Kellner) und mit dem SPZ der Uni Köln sowie mit der kinderchirurgischen Praxis Frau Dr. Reuter-Deilmann.

KISS-Syndrom

Von Dr. Biedermann wurde die Bezeichnung "kopfgelenkinduzierte Symmetriestörung" (KISS- Syndrom) eingeführt. Klinisch sind danach folgende Symptome kennzeichnend:
Kopfschiefhaltung und /oder überstreckte Haltung des Kopfes, einseitige Körperhaltung im Liegen (auch im Schlaf), Essstörungen, Schlafstörungen, Überempfindlichkeit beim Tasten im Nackenbereich, Schädelasymmetrie und Asymmetrie der Pofalte.
Von Dr. Biedermann wurde auch die These aufgestellt, dass Störungen im Bereich der oberen Halswirbelsäule der wichtigste Faktor bei der Entstehung von Körperhaltungs- oder Bewegungsasymmetrien und unklaren Verhaltensauffälligkeiten im Säuglings- und Kleinkinderalter sind.  Bei Verdacht auf diese Störung ist eine entsprechende Behandlung notwendig.
Die Behandlung selbst erfolgt in Form einer vorsichtigen Impulstherapie nach Dr. Biedermann.
Vor der Behandlung ist immer ein spezielles Röntgenbild der oberen Halswirbelsäule erforderlich, um Fehlbildungen in diesem Bereich auszuschießen.

Schreikinder

Die Schreiattacken ihrer Säuglinge rauben vielen Eltern den Schlaf und lassen sie nicht selten verzweifeln.
Die Schreiattacken beginnen meist nachmittags und hören erst spät am Abend oder in der Nacht auf. Es stellt sich die Frage, wo die Grenze des Normalen überschritten ist. Wie oft oder wie lange darf ein Baby überhaupt schreien?
Schreien ist normal und gibt dem Kind die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen und auszudrücken, dass ihm irgendetwas nicht passt. Hunger, volle Windel und hektische Bewegungen werden so schnell an den Mann, meist jedoch an die Frau gebracht.

Die meisten Säuglinge haben eine tägliche Schreidauer von unter 3 Stunden. Schreien Kinder über 3 Stunden am Tag und das über mehr als 3 Tage die Woche, und das wiederum über mindestens 3 Wochen, so spricht man von einem Schreikind.
Über die Schreiattacken ihres Kindes sorgen sich viele Eltern: was fehlt meinem Kind, ist es krank, hat es Schmerzen?
Letztlich kann dies nur der Kinderarzt klären. Daher sollte jedes Schreikind entsprechend untersucht werden. Bei dieser Untersuchung wiederum ist an eine Fülle von möglichen Erkrankungen zu denken. Trotz ausführlicher Diagnose findet sich jedoch bei den meisten Kindern kein krankhafter Befund.
Aus manualmedizinischer und osteopathischer Sicht können folgende Ursachen für die Schreiattacken am häufigsten verantwortlich werden:
- KISS
- Koliken
- der sogenannte gastroösophagale Reflux (Magensäure fließt in die Speiseröhre und reizt die Schleimhaut, s. Spuckkinder).
Nur ein erfahrener und speziell ausgebildeter Arzt kann nach einer Untersuchung entscheiden, wie das Kind behandelt werden muss.


Koliken

Wodurch eigentlich die Dreimonatskoliken ausgelöst werden, ist bis heute nicht geklärt.
Es gibt unterschiedliche Theorien für deren Ursache, die von Nahrungsmittelempfindlichkeiten über Unreife des Verdauungs- und Nervensystems bis zu ungünstigen Techniken bei der Säuglingspflege reichen. Möglicherweise können unterschiedliche Ursachen zu Koliken führen.
Die typische Säuglingskolik ist eine Kombination von Weinen oder Reizbarkeit, was sich durch Beruhigen nicht bessern lässt. Anzeichen dafür sind Bauchbeschwerden bei aufgeblähtem Magen, Hochziehen der Beine zum Bauch bei übermäßiger Gasbildung sowie mimische Anzeichen von Unwohlsein. Untersuchungen des mütterlichen Verhaltens sowie die Fähigkeit, diese Symptome zu erkennen, haben gezeigt, dass es zwischen diesen Symptomen und dem Pflegeverhalten keine Beziehung gibt und dass Mütter immer zwischen Kolikverhalten und normalem Verhalten unterscheiden können.
Bei den meisten Säuglingen beginnen die Anzeichen für eine Kolik irgendwann im ersten Lebensmonat, erreichen mit 2 Monaten einen Höhepunkt und gehen meist mit 4 bis 5 Monaten wieder zurück.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass Koliken osteopathisch erfolgreich mitbehandelt werden können.

Spuckkinder

Bei Schluckstörungen und häufigem Spucken geht es oft um den sog. gastroösophagealen Reflux.
Beim gastroösophagealen Reflux gelangen Magensaft und Mageninhalt in die Speiseröhre.
Bei Neugeborenen zeigt sich der gastroösophageale Reflux meist in Form von Spucken oder Erbrechen nach oder während des Fütterns.
Bei Klein- und Schulkindern kann sich der gastroösophageale Reflux in Form von Brustschmerzen, chronischem Husten und wiederholten Lungenentzündungen zeigen.
Die Wirbelfunktionsstörung (KISS) kann die Symptomatik  noch verstärken.
Jeder Säugling mit vermehrtem Spucken und Erbrechen beim Essen sollte zuerst vom Kinderarzt untersucht werden ( z.B Sonographie, Röntgenuntersuchung).
Nach Ausschluss einer ernsten organischen Erkrankung kann das Spucken erfolgreich osteopathisch behandelt werden.


Schlafstörungen

Viele Kinder brauchen lange Zeit, um Ihren Schlaff zu finden, andere werden in der Nacht oft wach und brauchen dies und jenes.
Es können verschiedene Ursachen für derartige Schlafstörungen in Frage kommen, nicht zuletzt auch erzieherische. Immerhin gehören Schlafstörungen zu den häufigsten Befindlichkeitsstörungen im Säuglings- und Kleinkinderalter.
Die häufigsten Ursachen für Schlafstörungen sind:
   - KISS
   - Dreimonatskoliken
   - gestörter Schlaf-Wachrhythmus beim unreifen Nervensystem (z.B. bei Frühgeburt).
Schlafstörungen lassen sich erfolgreich sowohl manualmedizinisch als auch osteopathisch mitbehandeln.

Haltungsasymmetrie und skoliotische Fehlhaltung

Haltungsasymmetrie kann bei Kindern ganz unterschiedliche Ursachen haben.
Im Säuglingsalter können wir folgende typische Merkmale beobachten: Das Kind liegt häufig in einer krummen Haltung, die meist wie ein "S oder "C" aussieht, das Kind schaut nur zu einer Seite, der Kopf wird häufig in eine Richtung gedreht und in die andere geneigt. Der Rumpf und auch das Becken folgen dabei der Kopfneigung.
Weil die Säuglinge meist in eine Richtung schauen, plattet sich das noch sehr weiche Hinterhaupt mehr oder weniger auf der Seite der Kopfdrehung ab, auch das unten liegende Ohr kann platt gelegen werden.
Das Gesicht zeigt nicht selten eine Ungleichheit beider Gesichtshälften, eine Seite erscheint kleiner als die andere.
Manche Kinder überstrecken sich nach hinten und liegen im Bett wie ein Flitzebogen. Bei diesen Kindern entwickelt sich eine mittige Hinterhauptabplattung

Haltungsstörungen können bei älteren Kindern und Jugendlichen sowohl vorne und hinten als auch in der Rechts-Linksebene auftreten.
Daher wird man nach einem Rundrücken mit Hohlkreuz und vorgezogenen Schultern suchen. Meist ist die Muskulatur zwischen den Schulterblättern schwach, der Bauch wird herausgestreckt
Genauso wichtig ist die Symmetrie der Haltung. Sind die Schultern gleich hoch? Die Schulterblätter sollten gleichmäßig geschwungen sein, nicht zu weit ab- und nicht einseitig tiefer stehen, die Gesäßfalten sollten symmetrisch sein.
Häufige Ursachen für eine Haltungsasymmetrie sind:
  - KISS und die anderen Funktionsstörungen der Wirbelsäule und Gelenke
  - zentrale Fehlsteuerung der Muskulatur (z.B.infantile Zerebralparese)
  - anatomische Fehlstatik (z.B. Beinlängendifferenz)
  - kieferorthopädische Problematik
  - Erkrankungen von inneren Organen ( z.B. Darmpilze, Blasenentzündung usw.).
Die Ursache einer Haltungsstörung sollte von einem speziell ausgebildeten Arzt festgestellt werden.
Haltungsstörungen bei Säuglingen, Klein- und Schulkindern sowie Jugendlichen können nach Ursachenfeststellung therapiert werden durch:
   - Behandlung von Funktionsstörungen der Wirbelsäule und der Gelenke
   - Korrektur einer Fehlstatik
   - osteopathische Behandlung
   - krankengymnastische Behandlung
   - kieferorthopädische Kontrolle

Wahrnehmung und Koordination

Im Vorschul- und Grundschulalter entwickeln sich das räumliche und zeitliche Vorstellungsvermögen und die Koordination.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Nervensystem lernt, indem zahllose Nervenzellen auf eine bestimmte Art miteinander verknüpft werden.
Wenn diese Verknüpfung aus verschiedenen Gründen nicht richtig abläuft, entsteht eine neurobiologische Störung, die durch eine erhebliche Beeinträchtigung der Konzentration und Daueraufmerksamkeit, Unregelmäßigkeiten der Impulskontrolle und Wahrnehmung gekennzeichnet ist.
Zur Einschätzung derartiger Phänomene wurden in den vergangenen Jahren umfangreiche Testverfahren entwickelt. In der Praxis kann aus verschiedenen Gründen nur ein Teil dieser diagnostischen Mittel angewendet werden.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass auch wirbelsäulenbedingte Ursachen zu Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen führen können.
Erst nach der Behandlung der Wirbelsäulenfunktionsstörung kann man einschätzen, welchen Stellenwert die Wirbelsäule im Wahrnehmungssystem des Kindes hat. Wenn sich in verschiedenen Teilbereichen der sensomotorischen Entwicklung Verbesserungen ergeben, sollte die Halswirbelsäule in größeren Abständen kontrolliert werden.

Kopfschmerzen

Kopfschmerzen bei Kindern können unterschiedliche Ursachen haben.
Die häufigsten Ursachen fùr die kindlichen Kopfschmerzen sind:
. Kopfschmerzen, die einen Bezug auf den Bewegungsapparat haben:
   - sog. Schulkopfschmerzen (nach Dr. Gutmann)
   - Blockierungskopfschmerz (nach Dr. Gutmann)
   - Kopfschmerzen bei Fehlstatik (z.B. bei Beinlängendifferenz)
   - Migräne
   - Hirntumore und -entzündungen
   - Erkrankungen von der inneren Organen und des Blutes (z.B.: Eisenmangel)
   - Allergien, Lebensmittelunverträglichkeit
   - Nasennebenhöhlenentzündungen
   - unkorrigierte Sehschwäche
   - psychischer Stress
Die kindlichen Kopfschmerzen sind immer ein Warnsignal und benötigen eine genaue Abklärung.
Die Kopfschmerzen, die einen Bezug zum Bewegungsapparat haben, lassen sich erfolgreich durch gezielte orthopädische Maßnahmen (Einlagenverordnung), Chirotherapie und Osteopathie behandeln.
 

Prävention von Rezidiven der Wirbelblockaden

Taijiguan (energetisches Körpertraining  bei Neigung zu Rezidivs der Wirbelgelenkblockaden) +spezielle Kinderakupunktur  

Wir erleben öfters in unserer Praxis, dass die schon erfolgreich behandelten Babys, Kindergarten- und Schulkinder, aus mehreren Gründen (z.B. aufgrund des intensiven Wachstumsschubs oder  über wg. einer andauernden Erkältung etc.), wieder rückfällig werden. Babys zeigen  ihre alte asymmetrische Kopf -und Körperhaltung und asymmetrisches Bewegungsmuster. Die  Kindergarten- und Schulkinder  erzählen über wieder auftretende Kopf- Nacken -und Rückenschmerzen. Die Eltern berichten über  Gleichgewichtsstörungen, Konzentrationsstörungen  und Leistungsabfall in der Schule. Bei der manualtherapeutischen und  osteopathischen Untersuchung findet man die schon früher behandelten Funktionsstörungen der Wirbelgelenke und der anderen Gelenke (z.B. der iliosakralen Gelenke.

In der chinesischen und japanischen Medizin ist dieses Phänomen, welches in der westlichen Medizin Recall-Reaktion heißt,  längst bekannt. In Japan und China werden Kinder z.B., mit KISS-Syndrom, seit Jahrhunderten parallel mit den gezielten manuelltherapeutischen und auch mit den energetischen Behandlungsmethoden therapiert. Es hat sich gezeigt, dass der Behandlungserfolg nach einer manuellen Behandlung erst in der Kombination mit der

  • speziellen Kinderakupunktur bei Babys/Kindern

    oder/und

dauerhaft bleibt. Dadurch wird das Auftreten eines Rezidivs erheblich minimiert. Akupunktur und Taijiguan gleichen die vorliegende  energetische Dysbalance  bei Kindern mit Funktionsstörungen der Gelenke, besonders Wirbelgelenke, wirksam aus. Durch diesen ganzheitlichen Behandlungsansatz, bei dem beide Ebenen berücksichtigt werden, nämlich die körperlich-strukturelle und die energetische Ebene, werden  weitestgehend Rückfälle in die vorher bestehende Fehlhaltung  und Fehlfunktion vermeiden.

Deshalb sind die beiden o.g. energetischen Behandlungsmethoden und zwar sowohl spezielle Kinderakupunktur als auch Taijiguan in unser Therapiekonzept eingeschlossen. Taijiguan wird als Behandlungskurs von einem Spezialisten extra angeboten. Die Informationen über die organisatorische Abwicklung bitten wir, bei uns in der Praxis anzufragen.

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Taijiguan-Therapie

Geschichte des Taijiquans

In der chinesischen Kampfkunst erfahrener General Chen Wanting der Ming-Dynastie (1597-1664)  hat in späteren Jahren seines Lebens die Grundlagen geschaffen, aus welchen spätere Generationen seiner Familie (Familienname Chen >Chen-Stil) das Trainingssystem des Taijiquan entwickelt haben.

Zunächst wurde das entstandene Kampfkunstsystem nur innerhalb der Familie und nur an die Söhne weitergegeben. Erst später haben Taijimeister der Familie Chen Taijiquan auch außerhalb ihres Dorfes Chenjiagou unterrichtet. So sind z.B. Yang Luchan (das erste "Nicht-Familienmitglied") und später auch Chen Fake in das 600km entfernte Peking gereist, um kaiserlichen Truppen diese Kampfkunst näherzubringen. Während der Kulturrevolution (unter Mao in den 1960-er Jahren) durchlebten das Taijiquan, sowie alle traditionellen Künste schwere Zeiten. Es war unter Todesstrafe verboten, sich mit traditionellen Künsten wie Literatur, Philosophie oder Taijiquan zu beschäftigen.
Nach Maos Tod erkannte die chinesische Regierung Taijiquan wieder als sinnvolle und gesundheitsfördernde Maßnahme an und trug so wesentlich zu dessen Verbreitung bei. Mittlerweile hat sich Taijiquan zu einem schwer zu überblickenden Bewegungssystem entwickelt. Es existieren die unterschiedlichsten Bewegungsformen, die zum Teil sehr von dem traditionellen Trainingsweg abweichen.


Energiefluss, Gesundheit und Körpertraining

Der Ausgangspunkt der heutigen Bewegungen des Taijiquans waren von Chen Wanting kreierte Boxformen. Er verband seine eigenen Erfahrungen mit traditionellen Positionen und Haltungen aus der klassischen chinesischen Kampfkunst.

Wie spätere Generationen seiner Familie, die das Taijiquan weiterentwickelt haben, beschäftigte auch er sich mit anderen traditionellen Disziplinen wie z.B. innere daoistische Alchemie, Atemtechniken, innerer Arbeit des Qigong, Energieführung sowie Theorien der klassischen chinesischen Medizin.

Diese Erfahrungen hatten einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Taijiquans und haben die Art der Durchführung sehr geprägt. Der Aspekt der Kampfkunst und die praktische Anwendbarkeit wurden dabei nicht vernachlässigt. Vielmehr wurde ein Trainingssystem geschaffen, das untrennbar mit den kämpferischen Fähigkeiten verbunden ist und den gesundheitlichen Zustand sowie die körperliche Funktionsfähigkeit verbessert. Intensives körperliches Training, mentale Arbeit und innere Energieführung wurden auf eine einzigartige Art und Weise verbunden. Dabei war der Kerngedanke des "Taiji" das Überwinden der Gegensätze, was mit dem bekannten Yin und Yang Zeichen ausgedrückt wird. Der uralte philosophische Begriff des ,.Taiji" ("das höchste Letzte", "weit". "endlos"), die philosophische und spirituelle Praxis wurde mit einem Bewegungs- bzw. Kampfkunstsystem ("Quan": Faust) verbunden.

Die allgegenwärtigen Ordnungsprinzipien bzw. Wirkungsweisen der Natur, die inneren Prinzipien des Organismus wurden durch aufmerksames Beobachten des eigenen Körpers erforscht. Das Abbauen überschüssiger Körperspannung und von mentalem Stress ist somit ein zentraler Aspekt des Trainings.


Kindertraining, Prävention, Therapie

In unserem Kinder- und Jugendtraining setzen wir verschiedene Grundübungen aus dem Trainingssystem des Taijiquans gezielt ein, um die Funktionsfähigkeit des Bewegungsapparates zu stärken und Blockaden der Wirbelsäule abzubauen. In der richtigen Haltung und mit der richtigen Aufmerksamkeit durchgeführt, werden gesunde neurophysiologische Muster aufgebaut und gestärkt. So wird eine gesunde Belastungsstruktur geschaffen. Stetige, ruhige sowie fließende Bewegungen lösen dabei Verspannungen und verbessern den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung.
Dabei ist der ganzheitliche Ansatz von sehr großer Bedeutung. Eine Fehlfunktion des Fußgelenkes (z.B. Knickfuß) kann Auswirkungen auf die Lenden- oder Halswirbelsäule haben und unangenehme Symptome hervorrufen. Zu hohe, asymmetrische Kieferspannung oder eine Fehlstellung der Halswirbelsäule kann Symptome der inneren Organe hervorrufen. Daher ist es von besonderer Bedeutung, das Verständnis und die Wahrnehmung der Teilnehmer für eine ganzheitliche Betrachtungsweise zu schulen. Verlagert sich die Aufmerksamkeit auf den Körper als Ganzes, so verändert sich die innere Organisation des Organismus. Wird jetzt die Atmung mit einbezogen, richtet sich der Körper entsprechend seiner gesunden Ressourcen neu aus. So fühlt man sich nach dem Training vitalisiert, entspannt und erholt.


Zusammenarbeit

Anatomische und physiologische Ursachen von Störungen im Bewegungsablauf zu erkennen, setzt exakte morphologische Kenntnis des Bewegungsapparates voraus. So hilft die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Arzt, Physiotherapeut und Sporttherapeut alle Aspekte für einen langfristigen Therapieerfolg zu vereinen. Ärztliche Diagnose, physiotherapeutische Behandlung und sporttherapeutische Maßnahmen sind aufeinander abgestimmt. So führt diese Trainingstherapie zum maximalen Erfolg bei Ihrem Kind.

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